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Boule AG on Tour

Das vergangenen Wochenende war für die Bouler vom Forum Rethem sehr anstrengend. Zuerst fand am Samstag die traditionelle Paddeltour auf der Aller und am Sonntag die 7. Vereinsmeisterschaft Boule/Petanque statt. Beide Veranstaltungen fanden bei sommerlichen Temperaturen statt. Um 11 Uhr legten wir mit 5 Booten in Hodenhagen ab. Pünktlich zur Kaffeepause versorgte uns unser Horst mit Butterkuchen und Kaffee. Gegen 18 Uhr legten wir dann wieder im Londypark in Rethem an. Zum Abschluss gab es am Lührschen Haus noch leckeres Gyros mit Tzatziki und Krautsalat.  Unser Dank geht an Bärbel, die das Essen super vorbereitet hat.

 

Am Sonntag stand dann die 7. Vereinsmeisterschaft im Boule/Petanque auf dem Programm. 13 Bouler hatten sich in die Startliste eingetragen. Nach vier Spielrunden stand der Sieger fest. Nachdem wir uns mit Pizza gestärkt hatten wurden die Bestplatzierten geehrt. Sieger Harald vor Marc und Uwe. Alle drei erhielten eine Ehrenplakette in Gold, Silber und Bronze. Auch die letztjährige Siegerin Bärbel erhielt eine Goldmedaille als Erinnerung.

Zwei sehr schöne Tage sind wie im Flug vergangen. Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind gerne gesehen. Einfach mal vorbei schauen. Wir spielen jeden Sonntag ab 10:30.

Allez les Boules und ein schönes Spiel‘

5. Vereinsmeisterschaft im Boule

Am Sonntag 19.06.2016 fand auf dem Burghofvorplatz die 5. Vereinsmeisterschaft der AG Boule statt. Bei mäßiger Beteiligung wurde eine Supermêlée über 4 Runden gespielt. Trotz der geringen Teilnehmerzahl hatten alle Freude am Spiel. Nach gut vier Stunden stand der Turniersieger fest. Ernesto Veber aus Rethem konnte seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Den 2. Platz belegte Eduard Otterstädter ebenfalls aus Rethem vor Marc Steinmeyer aus Hohenaverbergen. Nach der Meiterschaft wurde gegrillt und sehr viel über das tolle Turnier gesprochen. Es macht einfach immer wieder Spaß, mit netten Menschen P1100112 P1100071diese Sportart zu betreiben.

In der Vereinswertung steht es nach vier von sieben Turnieren wie folgt:

  1. Reiner Dittmers 1.108
  2. Lothar Elsner     1.106
  3. Ernesto Veber    1.099

Die ersten Drei Spieler liegen ganze „9 Zähler“ aus einander. Für Spannung in den verbleibenden drei Turnieren ist also gesorgt.

Ergebnis & Gesamtstand 19062016

Neue Boulespielerinnen & -spieler sind jederzeit gern gesehen.

Neugierig geworden ?

Dann schaut doch mal vorbei.

Allez les Boule und ein ‚schönes Spiel‘

Das Mühlenfest rückt näher

Mühlenfest 2015 / Foto: Frank Beckmann

Mühlenfest 2015 / Foto: Frank Beckmann

Am Pfingstmontag, den 16. Mai 2016 findet im Rethemer Londy-Park das diesjährige Mühlenfest statt. Eröffnet wird es traditionell durch einen Gottesdienst um 10.30 Uhr.

In diesem Jahr steht die historische und frisch renovierte Rethemer Bockwindmühle im Mittelpunkt des Geschehens, ringsherum erstreckt sich der ‚Marktplatz der Genüsse‘. Bei den Mühlenführungen werden die Rethemer und ihre Gäste viel über die Historie und Geschichte der ältesten Bockwindmühle Niedersachsens´ erfahren können.

Das altbewährte Mühlenbrot, duftender Butterkuchen und Kaffee, sowie viele Gerichte aus der türkischen Küche verwöhnen dort die Geschmacksnerven – es kommen aber auch viele weitere Spezialitäten und Leckereien neu hinzu.

Nicht nur für das leibliche Wohl ist gesorgt, überall im Umkreis der Mühle gibt es Spiel und Spannung für Groß und Klein. Natürlich sorgt auch in diesem Jahr die Live-Musik wieder dafür, dass auch die Ohren nicht zu kurz kommen.

Neu in diesem Jahr ist ein Antikmarkt. Viele Raritäten aus längst vergangenen Zeiten locken zum Kauf oder zum Staunen. Ob Hausrat, Geschirr, Gartengeräte oder andere fast vergessene Dinge, wer Boden, Scheune oder Keller aufräumen möchte und Lust zum Verkaufen besitzt, kann gegen eine kleine Standgebühr gern daran teilnehmen. Über Interessenten würden wir uns sehr freuen.

Anmeldungen sind ab sofort unter Telefon 05165/291692 bei Familie Beckmann möglich. Jede Anmeldung, die ins Programm passt, wird garantiert berücksichtigt.

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Mühlenfest 2015 / Foto: Frank Beckmann

Mühlenfest 2015 / Fotos: Frank Beckmann

Drei Millionen für Rethem

Asbestbelastet und nicht der Zeit entsprechend - die drei Hallen / Bild: EGRA 2016

Asbestbelastet und nicht der Zeit entsprechend – die drei Hallen / Bild: EGRA 2016

Die Überschrift stimmt nicht ganz, sie stimmt aber fast: 2.998.500 Euro überweist das niedersächsische Programm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur an die EGRA, an den Zusammenschluss engagierter Bürger und Unternehmer aus der Region, wo man sich vor allem die Reaktivierung der Industriebrache auf dem Toschi-Gelände zum Ziel gesetzt hat. Drei der großen Produktionshallen, deren Zeit abgelaufen ist, werden für dieses Geld abgerissen, drei neue Hallen werden entstehen. Mit 60 bis 80 neuen Arbeitsplätzen für die Region.

Sollte dieses Projekt in zwei, drei Jahren dann abgeschlossen sein, wird die Stadt Rethem hoffentlich bereits über Ehrenbürgerschaften nachgedacht haben.

Die Mitte des Toschi-Geländes wird reaktiviert / Bild: EGRA 2016

Die Mitte des Toschi-Geländes wird reaktiviert / Bild: EGRA 2016

Vorschau auf den neuen Ratskeller

Die Leader-Anträge sind gestellt, das Konzept ist verfasst. Anhand der Konzept-Skizzen können Interessierte hier schon mal sehen, wie Rethems zentrales Wahrzeichen, der ‚Alte Ratskeller‘, in neuem Glanz wiederauferstehen soll (zum Vergrößern auf die Grafiken klicken):

Erdgeschoss: Marktbereich, Restauration und Empfang / Bild: EGRA

Erdgeschoss: Marktbereich, Restauration und Empfang / Bild: EGRA

1. Stock: Zimmer fürs 'Fahrrad-Hotel' (es gibt vier weitere Zimmer im Dachgeschoss darüber) / Bild: EGRA

1. Stock: Zimmer fürs ‚Fahrrad-Hotel‘ (es gibt vier weitere Zimmer im Dachgeschoss darüber) / Bild: EGRA

Der Ratskeller als Markt und Erlebnisraum

Eine Markthalle mit großen Fensterfronten zur Langen Straße und zum Hof hin, ein hochwertiger Gastronomiebereich und eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit, vor allem für Fahrradtouristen und Besucher der Stadt – eine solche dreiteilige Nutzung sieht das Konzept von Heike Frewer vor, die den Wettbewerb um die zukünftige Nutzung des Alten Ratskellers gewann. Wofür sie mit zehn Rethem-Talern belohnt wurde. Im übrigen hatten sechs von acht Teilnehmern eine solche oder eine ähnliche Dreiteilung der Räume vorgeschlagen, was für die Akzeptanz eines solchen Vorgehens spricht.

Die EGRA, seit einigen Monaten die neue Besitzerin des Ratskellers, wird jetzt zunächst die Bausubstanz von Rethems Wahrzeichen sichern, die Planungen umsetzungsreif machen, um dann das Konzept Schritt für Schritt in die Realität zu führen. Im Jahr 2016 können – dies die Perspektive – dann erste Bereiche öffentlich genutzt werden.

Wer in dem Gebäude noch einmal alte Erinnerungen auffrischen möchte, der kann dies am Sonnabend, dem 17. Januar 2015, von 10.00 bis 12.00 Uhr, tun. Dann steht der Ratskeller den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zu geführten Besichtigungen offen.

Macht Appetit - Markthallen anderswo / Foto: Holger Ellgaard GNU-Lizenz, wikimedia

Macht Appetit – Markthallen anderswo / Foto: Holger Ellgaard GNU-Lizenz, wikimedia

Starkult in Rethem

Minutenlang durchschwirrt jetzt oft ein durchdringendes Zwitschern und Tschilpen die Abendluft, auf den Ästen der alten Bäume drängen sich Tausende schwarzer Tupfer. Dann plötzlich, wie auf Kommando, stiebt die Wolke hoch, die Umgebung durchfährt eine Druckwelle wie nach einem Gewehrschuss. Unzählige Stare haben sich gleichzeitig in die Luft geschwungen. Zu dieser Zeit ein alltäglicher Anblick bei uns in der Allerniederung …

Aufstiebender Starenschwarm / Bild: Margret Dannemann-Jarchow

Aufstiebender Starenschwarm / Bild: Margret Dannemann-Jarchow

Toschi-Werk: Der Asbest muss wandern

Die Hinterlassenschaften der Vergangenheit verlassen demnächst Rethem. Die Verwalter der EGRA haben, vermittelt über die NBank, zusätzliche EFRE-Leadermittel eingeworben, die dafür sorgen, dass die Asbestrückstände der Toschi-Zeit nicht – wie zunächst geplant – auf eine Deponie am Rande des Geländes gelangen. Sie werden zu Spezialdeponien anderswo transportiert. 45.000 Euro kamen neu zur bereits bewilligten Summe hinzu, insgesamt stehen damit jetzt 108.000 Euro bereit, 75 Prozent der Summe, die benötigt wird, damit mehr als 1.000 Kubikmeter verseuchter Boden, alte Rohre und problematische Anbauten aus Rethem ein- für allemal verschwinden.

Viel Platz für neue Aufgaben / Bild: EGRA

Viel Platz für neue Aufgaben / Bild: EGRA

Das aber ist noch nicht alles: Erste Mieter haben sich auf der alten Gewerbebrache eingefunden, nachdem dort Brandschutzwände gezogen, Fenster erneuert, Leitungen saniert und Dachflächen wetterfest gemacht worden sind. Die Firma Heckmann wird hier mit zunächst acht bis zehn Mitarbeitern edle Bauteile für eine Schiffswerft produzieren, Schweißer und Stahlbauer werden dafür noch gesucht. Die Firma Heidorn aus Heemsen plant mittelfristig – mit zunächst fünf Mitarbeitern – auf dem Toschi-Gelände energetische Bauteile für ihre zahlreichen Projekte zu fertigen, das Busunternehmen Haller kehrt an seinen alten Standort zurück und sichert so dauerhaft elf Arbeitsplätze in der Stadt.

Rundum gute Nachrichten für Rethem also, entstanden dank der EGRA (‚Energie- und Gewerbepark Rethem Aller‘), und dank der Unterstützung des Landes und der EU. Was Jahrzehnte an Wirtschaftsförderung nie erreichten, das stellte diese bundesweit wohl einmalige ‚Selbsthilfe-Initiative regionaler Unternehmer‘ auf die Beine. Als Modellprojekt mit viel ehrenamtlichem Engagement …

Die guten Nachrichten reißen seither nicht ab: So benötigt bspw. die Oberflächenentwässerung des riesigen Geländes keine aufwändige Sanierung, Kamerabefahrungen der Kanäle ergaben keinerlei Beanstandungen. Im Gespräch ist jetzt ein Gesamtentwässerungssystem gleich für das gesamte Gewerbegebiet an der Hainholzstraße. Die Planer sind optimistisch, dass sie – nach dem Teilverkauf einiger Grundstücke am Rand des Geländes – auch dafür die erforderlichen Mittel ‚wuppen‘ könnten. Die Stadt würde dann über genügend hochmoderne Gewerbeflächen auf rundum saniertem Grund verfügen.

Mit einem Wort: In Rethem regt sich neues Leben …

Gewitter über Rethem

Gewitterzelle / Bild: Public Domain, wikimedia, NOAA

Gewitterzelle / Bild: Public Domain, wikimedia, NOAA

Am Mittwoch, dem 9. Juli 2014, traf eine lokal eng begrenzte Gewitterzone den östlichen Teil Rethems außerordentlich heftig. Ausgangs der Hainholzer Straße beschädigten die mächtigen Böen des Sturm- und Starkregenereignisses nahezu die gesamte Allee, zwei große Bäume wurden dort wie Streichhölzer gefällt. Beim Landwirt Oestmann trägt ein Dach statt der Ziegel nur mehr Dachsparren. An anderen Stellen in Rethem blieb es hingegen weitgehend ruhig, einige Bürger sagen, sie hätten „von dem Sturm gar nichts gemerkt“.

Wichtig wäre es jetzt, auch den touristisch bedeutsamen Fahrradweg entlang der alten Bahnstrecke rasch zu räumen. Der ist zwischen Toschi-Werk und Hedern für Gäste der Stadt derzeit unpassierbar.